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Wasserversorgung
Als ein Fokusgebiet unterstützt p(e)d die Trinkwasserversorgung in wasserarmen Regionen. p(e)d investiert z.B. in Infrastruktur, wie Generatoren, Solar Pumpen mit Fördereinheiten, Rohrleitungen und -gestelle. Insbesondere fördern wir den Einsatz innovativer Technologien wie z.B. von Nebelnetzen zur Wassergewinnung aus der Luftfeuchtigkeit.

Mit der Nichtregierungsorganisation FogQuest mit Sitz in Kanada hat p(e)d world einen professionellen und sehr erfahrenen Partner an Bord. FogQuest arbeitet an nachhaltigen Wasserprojekten für ländliche Regionen in Entwicklungsländern. Zur Wassergewinnung entwickelte FogQuest die Nebel- und Wasserkollektoren von denen weltweit bereits über 250 in Betrieb sind (www.fogquest.org).

Wie man Wasser aus Nebel gewinnt
Das Prinzip ist denkbar einfach: Es gibt Regionen auf der Erde, in denen aufgrund der geographischen Situation in vielen Monaten des Jahres zwar kein Regen fällt, es aber zu hohen Nebelaufkommen kommt. Die Nebelnetze entnehmen dem Nebel bis zu 50 Prozent seiner Feuchtigkeit. Auf ihrem speziellen Gewebe lagern sich Tropfen ab und tropfen in die Auffangrinne. Das so gesammelte Wasser wird über Rohre in einen Sedimentationstank geführt, und von dort in große Wassertanks geleitet.

Tansania ist ein Schwerpunktpartnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Deutschland und Tansania haben als Schwerpunkte ihrer Entwicklungs-Ziele auch die Bereiche Trinkwasser, Wassermanagement, Abwasser/Abfallentsorgung. Hier starteten die ersten Wasserprojekte von p(e)d - in der Masai Region um den Kilimanjaro.


Wasserversorgung für die Masai Bevölkerung in Sinya, Süd Amboseli

In der Masai Steppe Sinya, am Fuße des Kilimanjaro haben viele Masai Dörfer derzeit keinen Zugang zu Trinkwasser. Wasser wird über sehr lange Distanzen zu Fuß in die Dörfer geschafft. Es gibt sauberes Grundwasser in etwa 40m Tiefe, das gefördert werden kann. p(e)d investiert in Infrastruktur, wie Generatoren, Solar Pumpen mit Fördereinheiten, Rohrleitungen und –gestelle  zu umliegenden Dörfern sowie zu einer Klinik. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort versorgt p(e)d hier ein Gebiet, das etwa 600 qkm misst und im Norden an das Ökosystem Amboseli grenzt. In der Region leben ca. 6000 Masai.

Über eine Reise ins nahe gelegene Kilimanjaro Safari Camp kann man das Projekt besuchen, mit den Dorfbewohnern und Wasseringenieuren sprechen und bei Interesse persönlich mitarbeiten.

Tansania ist Schwerpunktpartnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Deutschland und Tansania haben als Schwerpunkte ihrer Entwicklungs-Ziele auch die Bereiche Trinkwasser, Wassermanagement, Abwasser/Abfallentsorgung.